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Beginner´s Board Dieses Forum ist für User gedacht, die sich zum ersten Mal mit dem Thema Videoschnitt beschäftigen. Hier finden Sie die Antworten auf viele grundlegende Fragen
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  #1 (permalink)  
Alt 21.09.2005, 14:44
hififreak hififreak ist offline
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 3.189

Standard FAQ-Thread - bitte vor dem Thema erstellen lesen


Dieser Thread soll häufig gestellte Fragen schneller für Euch beantworten und die Flut an gleichen Threads etwas einschränken.
Er wird auf keinen Fall vollständig sein, sondern soll laufend erweitert werden. Falls jemandem noch häufig gestellte Fragen einfallen, oder irgendwelche Verbesserung an den Antwortmöglichkeiten soll er Sie bitte hinten dran schreiben, ich werd den Thread periodisch aktualisieren, sodass alle Fragen & Antworten gleich im ersten Post auftauchen.

Für die Antwortsuchenden:
Bitte lest Euch die Fragen & Lösungsmöglichkeiten genau durch, bevor Ihr ein neues Thema erstellt. Sollte ein Problem nicht durch diesen Thread gelöst werden können oder nicht hier auftauchen, würde ich Euch trotzdem bitten etwas im Forum zu stöbern und die Suche zu benutzen bevor Ihr Euch entschließt ein eigenes Thema zu erstellen

Problem: Ich habe meinen DV-Camcorder über USB an den Computer angeschlossen, kann aber meine Videos nicht zum PC übertragen
Lösung: Die Videoübertragung mittels USB funktioniert nur mit ganz wenigen Kameras die bereits USB Video Class zertiziert sind und selbst dann nur wenn das Videoschnittprogramm dafür ausgelegt ist. Eigentlich sind dass nur die von den Herstellern beigelegten Programme, Programme wie Premiere, Magix, Pinnacle usw. nehmen die Daten nur per FireWire entgegen. (EDIT: Premiere Elements 2.0 unterstützt bereits USB-Streaming)
Außerdem ist es wichtig dass die USB2.0-Anschlüsse direkt am Motherboard sind und nicht durch PCI-Erweiterungskarten realisiert werden, sonst klappts auch nicht

Einige Camcorder können zwar über die Herstellersoftware die Filme mit USB capturen, aber nur in reduzierter Auflösung und damit schlechter VCD-Qualität.

Sollte euer PC keine FireWire-Schnittstelle haben, dann besorgt Euch eine PCI-FireWire-Karte+Kabel , kriegt man um ca. 20-30€, dann könnt ihr jedes beliebige Programm zur Videoübertragung nutzen.
Wie das Übertragen mit FireWire läuft könnt Ihr in diesem Tutorial von Manfred_B anhand des Programms Magix VdL nachlesen:
Tutorial "Vom Band zur DVD"

Bei Problemen mir FireWire bitte hier nachlesen:
Helferleins FireWire-Tutorial

Problem: Flimmern des aufgenommenen bzw. geschnittenen DV-Videos am PC-Bildschirm
Das Flimmern kommt vom Format an sich und dem Zusammenhang mit der Wiedergabe auf einem PC-Bildschirm. Da das DV-Material im Zeilensprungverfahren aufgenommen wird (interlaced, Halbbilder) und die Computerbildschirme immer ein Vollbild ausgeben kommt das Zeilenflimmern zustande. Wollt Ihr Euer Video nur auf dem PC ansehen, ist es empfehlenswert in ein Format zu wandeln wo ein De-interlacing gemacht wird. (Windows Media Progressive, MPEG Progressive) Wenn Ihr aber Euer Video am Fernseher betrachten wollt, spart Euch das De-interlacing, da normale Fernseher auch das Bild aus Halbbildern aufbauen und dadurch das Flimmern nicht mehr zu sehen ist.
Weitere Infos zum Thema findet Ihr hier:
Wikipedia - Zeilensprungverfahren

Problem: Bildränder meines auf DVD gebrannten Videos werden am Fernseher abgeschnitten
Das Problem nennt sich „Overscan“. Ein Fernseher schneidet bei der Wiedergabe immer einen Teil des Bildes an jeder Seite ab. Wieviele Pixel an jeder Seite abgeschnitten werden, hängt vom jeweiligen Fernseher ab.
Um das Problem zu umgehen sollte man prinzipiell keine relevante Informationen an den Bildrändern platzieren. (auch Untertitel nicht ganz an den Bildrand)
Das Problem lässt sich auch im Videoschnittprogramm selbst lösen, da dies bei jedem Programm aber etwas anders funktioniert, würde ich Euch bitten in der im Programm integrierten Hilfe oder bei uns im Forum nach den Begriffen „Overscan“, „Randbeschneidung“ o.ä. zu suchen.
Diese Lösung hat aber den Nachteil das die Bilder dann auf eine niedrigere Auflösung runtergerechnet werden müssen, es kann auch zu Verzerrungen kommen, die Rechenzeit verlängert sich usw.

Problem: Wie kann ich eine VOB-Datei bearbeiten?
Bei VOB-Dateien mit „normalem“ Zweikanalton lässt sich das relativ einfach lösen.
Einfach die *.VOB-Datei in *.MPG umbenennen und dann mit einem MPEG2-fähigem Schnittprogramm einlesen. Das gleiche gilt für die *.MOV-Files der JVC Everio.

Sollte Euer VOB-File jedoch Surround-Ton enthalten müsst ihr das VOB-File demuxxen, d.h. ihr müsst Bild und Ton voneinander trennen. Um den Ton anschliessend in einem Schnittprogramm bearbeiten zu können, müsst ihr ihn in ein WAV-File konvertieren, die meisten Schnittprogramme kommen mit Surround-Ton nicht zurecht.
Ihr braucht dazu einen AC-3-Codec und einen MPEG-Encoder wie z.B. TMPEG am Rechner, damit lässt sich die VOB-Datei einlesen und wird in einen Video- (*.M2V-File) und Tonteil (WAV-File) aufgetrennt. Zum Demuxxen eignet sich PVAStrumento ideal und ist Freeware.

Problem: Ich kann meine DivX/XVid oder MPEG-Datei nicht bearbeiten
MPEG2 und DivX/XviD files führen zu Problemen in vielen Schnittprogrammen. Es gibt 2 bewährte Methoden, sie trotzdem zu verwenden (wenn die oben beschriebene Methode nicht klappt):
a) Mit VirtualDubMod in unkomprimiertes RGB (~110G/h), HuffYUV (~40G/h) oder Lagarith umwandeln.
b) Frameserven mit AviSynth.
(Dank an FallenAngel für diese Lösungsmöglichkeit)

Problem: Die Dateien werden so groß!

Bei DV-Video ist eine Sekunde ca 3,6MB groß - so kommt schnell einiges zusammen: Eine Stunde belegt also knapp 13GB auf der Festplatte.
Die Dateien sind so groß, weil sie kaum komprimiert sind - Komprimierung bedeutet immer Qualitätsverlust. Was einmal komprimiert wurde, kann später nicht mehr gut bearbeitet werden, die Folge sind dann Bildstörungen.
Es macht daher Sinn, die Daten erst zu komprimieren, wenn der Film fertig geschnitten und bearbeitet wurde. So kann man sich verlustfrei für verschiedene Formate entscheiden: DVD, SVCD, DivX, XviD ect.
(Dank an FieldOfDepth für diese FAQ)

Problem: Ich möchte Filme zum Download anbieten, weiss aber nicht wo und wie ich die Filme zum Download anbieten soll
Um Files im Netz zum Download anbieten zu können, gibt es z.B. www.rapidshare.de . Dort kann pro Datei max. 100MB raufgeladen werden, um grössere Dateien raufzuladen, muss ein Splitarchiv erstellt werden, dabei wird das File in mehrere Dateien geteilt und kann anschliessend wieder zusammengesetzt werden.
Geht z.B. damit: http://www.chip.de/downloads/c1_downloads_12996390.html
Macht aber nicht allzu grosse Files, schließlich will nicht jeder 50 MB und mehr runterladen

Als Video-Formate für Internet eignen sich WMV9 , DivX , XVid , 3iVX , Quicktime oder RealMedia.
Für die Wiedergabe dieser Formate muss der entsprechende Codec auch am Rechner installiert sein.
__________________
Schon mal in den FAQ-Thread reingeschaut?

Und bitte die Suche vor dem Thread erstellen benutzen!!

Geändert von Helferlein (05.09.2006 um 15:22 Uhr).
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  #2 (permalink)  
Alt 15.10.2005, 19:48
FieldOfDepth FieldOfDepth ist offline
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Standard FAQ-Thread - bitte vor dem Thema erstellen lesen


Problem: Die Dateien werden so groß!

Bei DV-Video ist eine Sekunde ca 3,6MB groß - so kommt schnell einiges zusammen: Eine Stunde belegt also knapp 13GB auf der Festplatte.
Die Dateien sind so groß, weil sie kaum komprimiert sind - Komprimierung bedeutet immer Qualitätsverlust. Was einmal Komprimiert wurde, kann später nicht mehr gut bearbeitet werden, die Folge sind dann Bildstörungen.
Es macht daher Sinn, die Daten erst zu komprimieren, wenn der Film fertig geschnitten und bearbeitet wurde. So kann man sich verlustfrei für verschiedene Formate entscheiden: DVD, SVCD, DivX, XviD ect.
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  #3 (permalink)  
Alt 14.02.2006, 07:44
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Standard FAQ-Thread - bitte vor dem Thema erstellen lesen


Problem: Wie bekomme ich meine alten VHS-Bänder in den PC

Zum Thema analoges Capturen, hat sich unser User Matsch mal ein paar Gedanken gemacht, und stellt freundlicher Weise dieses PDF-Dokument zur Verfügung.
Vielen Dank
__________________
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  #4 (permalink)  
Alt 02.05.2008, 07:55
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Standard AW: FAQ-Thread - bitte vor dem Thema erstellen lesen


Problem: Meine 16:9 Aufnahmen werden nur als 4:3 angezeigt

Lösung: Fast alle auf Camcorder die MPEG2 auf DVD oder SD-Karte aufzeichnen, speichern ein falsches, bzw. von der Software nicht zu erkennendes 16:9 Flag in der Videodatei. Um dieses Problem zu beheben kann man problemlos die Programme SDCopy Tool mit oder DVDPatcher einsetzen. Hier wird nur der Header der Videodateien neu geschrieben und nichts neu berechnet; es findet somit auch keine Qualitätsverschlechterung statt.

Link zu : http://digitalvideoschnitt.de/forum/...copy-tool.html
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Geändert von Helferlein (07.05.2009 um 07:46 Uhr).
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  #5 (permalink)  
Alt 12.10.2009, 08:53
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Standard AW: FAQ-Thread - bitte vor dem Thema erstellen lesen


Wieviel Minuten / Stunden Fimmaterial bekomme ich auf meine SDHC-Karte / auf meinen Memory Stick:

MPEG2 576i (9MBit/s):
Auf eine 4GB Karte passen ca. 60 Minuten, auf eine 8GB ca. 120 Minuten

AVCHD 1080i (17MBit/s):
Auf eine 4GB Karte passen ca. 30 Minuten, auf eine 8GB Karte ca. 60 Minuten.

AVCHD 1080i (24MBit/s):
Auf eine 4GB Karte passen ca. 22 Minuten, auf eine 8GB Karte ca. 44 Minuten.

AVCHD 1080p (28MBit/s):
Auf eine 4GB Karte passen ca. 18 Minuten, auf eine 8GB Karte ca. 36 Minuten.


Bei Reduzierung der Datenrate verlängert sich die Aufnahmezeit entsprechend. Allerdings verringert sich dadurch auch die Qualität der Aufnahmen.

Grüße
Helferlein
__________________
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Geändert von Helferlein (22.06.2011 um 11:30 Uhr).
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